Frauen und Mädchen

Besonderes Augenmerk auf Frauen und Mädchen

Rund um die Welt sind Frauen und Mädchen besonders von Armut und Diskrimination betroffen. Frauen leisten zwei Drittel aller Arbeitsstunden weltweit. Sie verdienen aber nur zehn Prozent des weltweiten Einkommens und nur ein Prozent des Eigentums gehört ihnen. Häufig dürfen Frauen und Mädchen keine Entscheidungen über das Haushaltgeld treffen oder aus Tradition- und Kulturgründen das Haus verlassen.

Dies bedeutet, dass die Hälfte der Bevölkerung einiger Länder nicht zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Familien und Gemeinschaften beitragen kann. Somit bleibt eine riesige Ressource  unbenutzt. Aber Frauen sind ein wichtiger Bestandteil der Lösungen, die es zur Überwindung der Armut braucht. Sie spielen eine wichtige Rolle dabei, ihre Familien und Gemeinschaften zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass Frauen, die mit den richtigen Mitteln ausgestattet sind, ihre Familien und Gemeinschaften aus der Armut befreien können.

  • Für jedes Jahr, das ein Mädchen länger zur Schule geht, steigt das Einkommen ihrer Familie um bis zu 20 %.
  • Ausgebildete Frauen haben zudem gesündere Babys und neigen eher dazu, ihre eigenen Kinder ebenfalls zur Schule zu schicken.

Stärkung bedeutet nicht nur, Frauen zu bilden und ihnen Kredite zu geben, sondern auch, dass sich Beziehungen und sozialen Strukturen, die das Leben der Frauen und Mädchen bestimmen, ändern müssen. Deshalb beziehen wir auch Männer und Jungen in unsere Projekte mit ein, da es meist sie sind, die die Grenzen ihrer Frauen und Töchter festlegen. Wir beeinflussen Männer und Jungen, für fairere Geschlechternormen zu sorgen.

Unsere Unterstützung von Frauen und Mädchen 2017:

> Sexuelle und reproduktive Gesundheit: 33,6 Mio. direkte und 114,8 Mio indirekte Teilnehmer/innen
> Wirtschaftliche Stärkung von Frauen: 2,6 Mio. direkte und 17,9 Mio indirekte Teilnehmer/innen